Kreppche Kicke am 14.Januar 2017

„Kreppche kicke“ mit dem Heimatverein Konzen

Wie jedes Jahr war der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder bei sechs Krippenbauer in ihren Häusern. 30 Personen hatten sich angemeldet und suchten in drei Gruppen die Hobbybastler zu Hause auf, die sich bereit erklärt hatten, ihre Krippen zu zeigen. 

Es war erstaunlich, wie der Krippenbau bei Jung und Alt noch immer beliebt ist. Die Krippenaussteller Inge und Manfred Huppertz, Reinhard und Hermine Austen, Biggi Kirfel sowie Janis Palm und Helmut Schreiber begrüßten die Gäste bei starkem Schneegestöber zu Hause, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten.

Auch die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß an den vielen Details der Krippenlandschaften. In der größten Krippe von Inge Huppertz, die eine Woche mit der ganzen Familie daran gearbeitet und dafür ein ganzes Zimmer ausgeräumt hatte,  gab es liebevolle Einzelteile, die die Besucher bestaunen konnten. Sogar ein selbstgemachter Jäger saß auf einem Hochsitz, der wohl eine Erinnerung an ihren Vater war, der diesem Hobby leidenschaftlich nachgegangen war.

Manfred Huppertz hatte sein Elternhaus im Eifeler Fachwerkstil nachgebaut und in diesem Jahr zum ersten Mal draußen vor dem Haus aufgebaut. Bei leichtem Schneegestöber war die Krippe nun sogar mit echtem Schnee überzogen. Im Hintergrund ertönten die Musik und die Texte der lebenden Krippe von Höfen.

Hermine und Reinhard Austen hatten die Menschwerdung Gottes im Alpenländischen Stil dargestellt. Beide sind als Mitglied des Höfener Krippenbauvereins Fachleute im Krippenbauen und verrieten so manche Tricks, wie z.B. Schindeln oder Felsuntergrund, hergestellt werden kann.

Einer der jüngsten Krippenbauer mit 14 Jahren war Janis Palm, der mit seinem Vater Thomas das ganze Jahr über die Augen offengehalten hatte, wo in der Natur sich etwas anbietet, was für den Krippenbau geeignet ist. Nun lohnte sich seine Mühe für diesen großen interessierten Personenkreis. Er hielt einen kleinen Vortrag über seine Krippe und verriet, dass er noch eine größere bei seiner Tante gebaut hatte, die dann im nächsten Jahr besichtigt werden kann.

Im Vennblick hatte Biggi Kirfel mit den beiden Kindern Max und Damian  eine große Krippe aufgebaut, die in vielen Details einen Bezug zum heiligen Land herstellte. So gab es neben dem Stall von Betlehem den Berg bei Hebron, die Quelle des Jordan und ein erloschener Vulkan, die der 6jährige Damian in sehr lebendiger Form den Besuchern erklärte.

Der älteste Krippenbauer Helmut Schreiber war mit seinen 80 Jahren sehr stolz auf seine ganz neu gestaltete Krippenlandschaft, deren Aufbau er den Zuschauern mit Leidenschaft erklärte. Seit 1948, als er von den Eltern zu Weihnachten Figuren geschenkt bekommen hatte, baut er jedes Jahr eine Weihnachtskrippe. Eine Teilnehmerin meinte, dass er wahrscheinlich von seinem Enkel,  der seit einiger Zeit auch jedes Jahr eine Krippe baut, in einigen Bereichen bei der Gestaltung nun umgekehrt inspiriert worden sei.

Im Abschlussgespräch bei Achim und Elke tauschten die Teilnehmer und Aussteller ihre Erfahrungen und Eindrücke aus. Einige hoben hervor, dass auch der Kontakt mit den Krippenbauern und ihren Familien ein positiver Nebeneffekt gewesen sei. Hervorgehoben wurde, dass auch über 10  Interessenten aus anderen Orten sich gemeldet hatten, wie z.B. aus Nideggen, Imgenbroich, Roetgen und sogar Kerkrade. Eine Austauschschülerin aus Italien war mit dabei und  überrascht von dem vielen Schnee, den sie so noch nie erlebt hatte.

Die größte Krippe von Inge Huppertz kann noch bis zum 22. Januar  von weiteren Interessierten nach telefonischer Rücksprache (02472 4431) besichtigt werden.

Ü 90 Treff am 8.12.2016 bei Achim und Elke

Diesmal waren zum Ü 90 Treff nur sechs von 21 Konzenern gekommen, die über 90 Jahre alt sind. Trotzdem haben sich die Senioren in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen wohlgefühlt.

Zur Unterhaltung zeigte Manfred Huppertz Bilder von alten Häusern und Personen  aus Konzen, wobei es erstaunlich war, wie schnell man alles wiedererkannte.

Kinder- und Jugendtag am 27.8.2016

 

Im sonnigen August bei 36 ° C waren 6 Kinder, zwei Jugendliche und vier Erwachsene unterwegs in Sachen Kultur. Der Heimatverein Konzen e.V. zu Besuch im Töpfereimuseum im belgischen Nachbarort Raeren unter dem Motto: FEUER - ERDE - WASSER - LUFT - Pottbäcker und ihr Handwerk.

 

In der gut erhaltenen Wasserburganlage aus dem 14ten Jahrhundert ist eine besonders sehenswerte Ausstellung zur Töpfereigeschichte unserer Region untergebracht und eine kleine Museumwerkstatt.

Im Vortragszimmer der Burg startete der Tag im Museum. Herzlich begrüßt von Melanie Keifens der Museumspädagogin und Praktikantin Josephine.

 

Der funktionstüchtige Nachbau einer Töpferscheibe, angetriebenen mit einem Karrenrad, durfte ausnahmsweise mal selbst ausprobiert werden. Gar nicht so leicht. Geschickt, gelenkig und kräftig musste ein Pottbäcker sein. Wie man in Raeren erzählt waren die alten Töpfer oft von Rücken- und Gelenkschmerzen geplagt. Vor allem in den Händen.

Der zweite Raum war in der Größe und Form dem Innenbereich eines Brennofens nachempfunden.

Am Modell und auf Bildern konte man sehen wie man den Ofen befeuerte und auf sogenannten Krätzchen die zu brennenden Gefäße stapelte. Der riesige Ofen fasste ca. 2000 Töpfe und brannte mit 1250°C tagelang. Weiße meterhohe Dampfwolken aus Chlorgas stiegen in die Luft, wenn der Brand mit Kochsalz glasiert wurde. 400 kg Salz wurde je Brennofenfüllung eingestreut. 

Die irdene Ware war weltweit bekannt. Sogar bei den Indianern in Amerika fand man Keramik aus Raeren. Die Rezepte und Herstellung der Steinguttöpfe war ein streng gehütetes Geheimnis. Nur die besten Stücke kamen in den Verkauf.

Nach einer kurzen Trinkpause, zurück im Vortragszimmer zeigte ein Film wie ein Topf in Handarbeit gedreht wird.

Im Anschluss übernahm Praktikantin Josephine die Gruppe. Die oberen Räume der Ausstellung bestanden aus einer Vielzahl von Vitrinen. Darin zu sehen waren Keramiken in unzähligen Varianten. Spielerisch schaffte das pädagogische Team den Zugang für die Gruppe.

Aus einem  Korb mit Gegenständen zog jeder mit geschlossenen Augen, ein bis zwei Gegenstände, welche im Museum jeweils einem der Exponate zugeordnet wurde. Eine Butterdose, eine Plastiktrompete, Murmeln oder ein Papierschiff. Ein Nachttopf und vieles mehr fand sein Partnerstück. Mit offenen Augen war die Gruppe zwischen den Vitrinen unterwegs. Wie von selbst verbanden sich die Gedanken mit den uralten Exponaten. Praktikantin Josephine und Melanie Keifens nahmen diese Gedanken auf und erzählten zu jedem Stück die Geschichte darüber hinaus.

 Es wurde über Sauerkraut in großen Tongefäßen und harte Winter gesprochen, Butter und Soleier. Fehlende Kühlschränke und Konserven. Wasserflaschen die heute zwar leichter sind aber nicht unbedingt besser.  

International mit dem Schiff, aber meist mit dem Karren waren die Pottbäcker auf gefährlichen, oft unbefestigten Handelswegen unterwegs. Immer auf der Hut vor Räubern und anderen Gefahren. Ihre Kunden waren einfache Leute oder Adelsfamilien mit eigenem Wappen auf ihren in Raeren bestellten Keramiken.

Wunderbar erzählt blieben diese und weitere Geschichten um Ton und Keramik haften und die Zeit verging wie im Flug. 

Weiter ging es in die Museumswerkstatt. Hier wurde 3 Stunden lang getöpfert. Unter fachkundiger Anleitung entstand ein Objekt nach dem anderen. Eines schöner als das andere. Da mochte keiner aufhören. In zwei Wochen sind die Werke fertig gebrannt und abholbereit. Mit Spannung erwarten alle Teilnehmer, auch die Großen, ob sie gut getöpfert und die kleinen Keramiken dem Feuer stand gehalten haben.

 

Sechs Stunden Museum und kein bischen langweilig. Einen Ausflug ins Töpfereimuseum Raeren mit Führung und Animation kann man nur empfehlen.

 

2.1.2016: Neuer Rekord beim "Kreppche Kicke"

Peter Jung hatte die Krippe in einen Südtiroler Weiler eingebettet.

Aktion „Kreppche kicke“ ein voller Erfolg

 

Auch in diesem Jahr besuchte der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder sechs Krippenbauer. Mit 29 Teilnehmern suchten die Krippenwanderer in drei Gruppen die Hobbybastler in ihren Häusern auf. 

Es war erstaunlich, wie viele noch zu Hause eine Weihnachtskrippe aufbauen. Die Krippenaussteller Inge, Sascha, Joachim und Manfred Huppertz sowie Peter Jung und Helmut Call ließen die Gäste in ihre gute Stube, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten.

Auch die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß an den vielen Details der Krippenlandschaften. So fielen in der größten Krippe von Inge Huppertz ein richtig rauchender Kessel über dem Feuer der Hirten und ein kleines unbesetztes Klohäuschen auf.

Manfred Huppertz hatte sein Elternhaus im Eifeler Fachwerkstil nachgebaut und bei Sascha Huppertz dominierte Holzverarbeitung die Krippendarstellung. Peter Jung hatte die Menschwerdung Gottes in einen Tiroler Weiler mit den Dolomiten als (Foto)Hintergrund eingebettet. Er ist als Mitglied des Höfener Krippenbauvereins ein Fachmann im Krippenbauen und verriet so manche Tricks, wie z.B. die Herstellung von Schindeln oder Felsuntergrund, hergestellt werden kann.

Helmut Call lebt alleine in einem wunderschön erhaltenen Eifelhaus in der Breite Straße und  baut schon seit seiner Kindheit hier eine Krippe mit beleuchteten  Wasserkaskaden und selbst gebauten landwirtschaftlichen Geräten. Nun lohnte sich seine Mühe für diesen großen interessierten Personenkreis. Eine Teilnehmerin meinte, dass zu so einem schönen Eifelhaus unbedingt auch eine Weihnachtskrippe dazugehört.

Joachim Huppertz hatte wegen einem Wasserleck diesmal keinen aktiven Wasserlauf, aber dann doch eine Besonderheit. Bei einem Besuch einer spanischen Verwandten hatte diese auf eine alte spanische Tradition bei der Krippendarstellung hingewiesen. In Katalonien gehört in jede Krippe jemand der sein Geschäft verrichtet. Man nennt diese Figur dort den „Caganer“, was soviel wie „Scheißerchen“ bedeutet. Das sei ein Symbol für Fruchtbarkeit, weil man mit dem dort entstehenden Dung düngen kann und deshalb der Boden mehr Frucht bringt. Ein fachkundiger Teilnehmer bestätigte diesen Brauch, betonte jedoch, dass es aber Bedingung sei, dass das Christkind nicht den blanken Po sehen darf. Dafür hatte sein Frau Marion aber auch schon gesorgt, so dass alles seine Richtigkeit hatte. (Siehe gesonderten Artikel!)

Beim Abschlussgespräch im Neerlos am Dorfplatz tauschten die Teilnehmer und Aussteller ihre Erfahrungen aus. Einige hoben hervor, dass auch der Kontakt mit den Krippenbauern und ihren Familien ein positiver Nebeneffekt gewesen sei. Auch Neubürger lernten sich im Dorf kennen und kamen in Kontakt mit anderen. Hervorgehoben wurde, dass auch vermehrt Interessenten aus anderen Orten sich gemeldet hatten, wie z.B. aus Nideggen, Monschau, Roetgen und sogar Kerkrade.

Theo Steinröx bedankte sich beim Vorsitzenden des Heimatvereins Konzen für die tolle Idee dieser Aktion „Kreppche Kicke“ und bei den Ausstellern für ihre Bereitschaft, ihre Wohnzimmer den Besuchern zu Verfügung zu stellen.

Die Krippen können noch bis Mitte Januar von weiteren Interessierten nach telefonischer Rücksprache besichtigt werden.

Dezember 2015: 843 Jahre an einem Tisch

Der Ü90 Treff des Heimatvereins wurde wieder gut angenommen. Von den 19 eingeladenen "Über Neuzigjährigen" waren 9 Konzener zum diesjährgen Treff erschienen. So saßen bei Achim und elke am 10. Dezember 2015 sage und schreibe 843 Jahre an einem Tisch und eerzählten aus alten Zeiten. Das Zusammentreffen wurde durch einen kleinen  Diavortrag vom Vorsitzenden Manfred Huppertz aufgelockert. Dort wurden Bilder von Konzener gezeigt, die nur noch von den Ü90jährigen erkannt wurden. Dabei waren Eltern und Paten der Seniorinnen zu sehen. Herausragend war das Bild  von der Mutter der 102jährigen Maria Offermann. (Lisssingmie: also Liss)

Trotz einiger Hörschwächen unterhielten sich die Seniorinnen und Senioren in gemütlicher Runde, ehe sie dann der Fahrdienst des Heimatvereins wieder nach hause gebracht hat. Dies galt nicht für den ältesten Mann aus Konzen, Franz Jung, der noch mit seinem Pkw alleine nach Hause fuhr.

Rechts neben dem Vorstand des Heimatvereins von link nach rechts:Heinz Marko (94); Maria Offermann (102); Aloysia Huppertz (93)
vlnr: Käthe Jung (96);Franz Jung (94); Erich Call (91), Maria Kirch (91); Fried Fammels (91); Maria Völl (91)

Relief von Kaiser Karl kommt zum Königshof

Herr Hubert Lück hatte dem Heimatverein ein Relief von Kaiser Karl aus Bronze gespendet, um es an der Pankratiuskapelle anbringen zu lassen. Hiermit war jedoch der Kirchenvorstand nicht einverstanden, so dass ein neuer ansprechender Platz gefunden werden musste.

Es lag auf der Hand, die Besitzer des Hardthofes anzusprechen, weil ja dieser Hof als Nachfolgebau des Königshofes der Aachener Pfalz angesehen wird. Marlene und Hermann-Josef Huppertz waren sofort einverstanden und zusammen wurde überlegt, wie und wo das Relief angebracht werden sollte.

Am 5. August 2015 wurde dann mit einer kleinen Feier die Platte enthüllt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neben dem Ortsvorsteher und dem OK-Vorsitzenden waren auch Vertreter anderer Heimatvereine anwesend

 

9.Mai 2015 Kinder - und Jugendtag

"Das Wasser in und um Konzen" 2. Teil

 

Die Kinder und Jugendliche erforschten die Gewässer rund um Konzen. Wo ist die Quelle, wo mündet der Bach? Welchen  Namen hat der Flusslauf? Kann man den Bach bezeichnen? Was macht der Biber am Bach?

Mit einem Planwagen und Pferden geht es von Ort zu Ort unter der fachkundigen Führung von Sabine Jacobs, um die Gewässer rund um Konzen zu erforschen.

Generalversammlung Film und Diaabend 15.3.2015

Helmut Schreiber als Fuhrmann bei Maria Call (Änne Marie)

Nach der Generalversammlung des Heimatvereins fand der Film- und Diaabend des Heimatvereins Konzen statt. 


„Die Vennbahn“

Zunächst zeigt Manfred Huppertz den vierten Teil des Films „Der Zug kommt“. Hier wurde mit vielen Beispielen gezeigt, wie die Vennbahntrasse „Zug um Zug“ abgebaut wurde und nun zu einer Attraktion für Radfahrer geworden ist. Für einen wirtschaftlich zu betreibenden Bahnverkehr war einfach keine Grundlage mehr vorhanden. Hinzu kamen die schwierigen Grenzprobleme, die sich aber im Rahmen der europäischen Vereinigung verkleinerten. Desto beachtlicher war der Erfolg der Zusammenarbeit vieler Länder und Institutionen, die diese neue Radfahrstrecke zum einem Premiumweg werden ließ.

 

„Der Fuhrmann“

Anschließend moderierte der 2. Vorsitzende Theo Steinröx das Zeitzeugenthema: „Der Fuhrmann“

Als vortragende Zeitzeugen hatte er Helmut Schreiber und Werner Huppertz gewonnen. Leider musste Werner Huppertz wegen starker Grippe aber absagen.

Einleitend beschrieb Theo Steinröx die Ausgangssituation nach dem 2. Weltkrieg. Bei mehr als 78 zerstörten Häusern, einem fast völlig fehlenden Viehbestand und Zugtieren begann in Konzen das Nachkriegszeitalter. Dabei waren die Fuhrleute die gefragtesten Landwirte. Denn jeder hielt sich zwar so gut es ging etwas Vieh, aber für ein Fuhrwerk, welches für den landwirtschaftlichen Betrieb unbedingt erforderlich war, war meistens kein Geld da, so dass alle Bewohner auf die Hilfe der damals wenigen Fuhrleute angewiesen war.

Außerdem verdingten sich einige Fuhrleute noch für die Molkerei als Milchfuhrleute. Das heißt, dass sie für sich selbst, für die festen Privatkunden und die Molkerei zuständig waren. Dabei verunglückte Johann Schreiber im September 1950 tödlich, als ein Pkw in sein Milchfuhrwerk auf der Hatzevennstraße geriet.

Die Kleinbauern lieferten die Milch in Einzelkannen, die mit messingfarbenen Nummern versehen waren. Auf den Kannen lagen teilweise die Bestellscheine für Butter, Käse oder Quark, welche dann auf dem Rückwege geliefert wurden. Für die Kälberaufzucht wurde oft noch sog. Füpp mitgebracht. Das war bei der Milchherstellung ein Restprodukt, welches dann an die Kälber verfüttert wurde. Spannend für die Hobbybauern war dann am Wochenende der Umschlag in dem das Milchgeld geliefert wurde, der Lohn für die unermüdliche Arbeit.

Folgende Dienstleistungen waren außerdem zu leisten: Ausfuhr von Mist und Jauche, planieren der Felder, pflügen, eggen, mähen, spreiten, wenden und einfahren von Heu und Stroh. Dazu kam manchmal auch Kartoffel setzen und ernten. Diese Arbeiten wurden aber bis auf das Häufeln meist in Handarbeit ohne Fuhrmann gemacht.

Kurz nach dem Krieg behalf man sich vielfach mit Fahrkühen. Dies waren etwas kräftigere Kühe, die vor die Karre gespannt wurden. Es waren auch noch viele Ochsen im Einsatz, die jedoch manchmal störrisch und sehr langsam waren. Da waren Pferdebesitzer schon sehr mobil. Jeder Fuhrmann hatte seine Kunden und musste mit ihnen die Arbeiten, auch in Abstimmung mit der Wetterlage, planen.

Hofarbeit, Milchtransport und Auftragsarbeit als Fuhrmann, da kam man schnell auf einen 16 Stunden Tag in der Sommerzeit.

Im Dezember 1957 kaufte Werner Huppertz sich dann den ersten Traktor mit 13 PS. Jetzt wurde die Arbeit etwas leichter, aber der Einsatz als Fuhrmann blieb. Einige Kleinbauern kauften sich auch einen Einachser, manche schlossen sich sogar zusammen, um das Fahrzeug abwechselnd zu benutzen. Die Trecker wurden größer und Ansprüche an Hygiene und Kühlung wurden größer, so dass sich nur noch für wenige diese Investitionen lohnten. Als dann die Milchtankwagen eingesetzt wurden, war auch bald das Fuhrmannswesen zu Ende.

 

 

Helmut Schreiber im Winterdienst
Werner Huppertz
Auf der Suche nach dem Ursprung des Wassers

„Das Wasser von Konzen“

"Vom Wasser in und um Konzen" Teil 1, am Kinder- und Jugendtag 2014,
berichtete
Sabine Jacobs.
Entlang dem Kierschestiesch, Laufenbach und Feuerbach waren Kinder,
Jugendliche und 3 Begleiter der Historie, Natur und Technik auf der Spur.
Reinhold Krings und Herbert Jansen, Anwohner im Kirchbruch, erzählten
denKindern wie das Feuchtgebiet um den heutigen Kirchbruch sich in den
letzten 80Jahren entwickelt hat. Wie wichtig der Bach für Mensch und
Nutzvieh war. Wie er gestaut und zum Vieh auf die Wiesen geleitet wurde.
So manche Anekdote aus Kindertagen vor ca. 70 Jahren wussten sie zu
erzählen. Besonders das Verschließen der Klappen an der Viehtränke
entlang der alten Friedhofsmauer trieb den Herren heute noch den Schalk
in die Augen. Im Winter ergab das eine herrlich Eisbahn zum Schlittern.
Dort wo auch heute noch so gerne gerodelt wird.
Weiter am Laufenbach entlang ging es um Naturschutz und um fast
ausgestorbene Tiere wie Bachforelle, Edelkrebs und Perlmuschel.
Pünktlich um 11 Uhr erreichten wir die ehemalige Kläranlage Konzen.
Spannend und kindgerecht führte uns Herr Reiner Lüdecke vom
Wasserverband Eifel Rur, kurz WVER, durch die Membrankläranlage
Konzen. Abwasser von Mützenich, Imgenbroich und Konzen treffen hier
zusammen mit Luft und Bakterien, welche den verbleibenden Schmutz in
Nährstoffe verwandeln. Das Überlaufbecken wird nur bei besonders starkem
Regen gebraucht und mit Hilfe der Schilfanpflanzungen zur Sicherheit noch
einmal geklärt in den Laufenbach entlassen.
Im angrenzenden Fichtenwald, zeigte Reiner Schreiber wie man eine
Wasserader mit bloßem Auge in der Natur sehen und auch aufspüren kann.
Bäume auf Wasseradern wachsen anders als die anderen. Manchmal ist eine
Pfütze eine Quelle. Der Gang mit der Wünschelrute aus Draht war gar nicht
so schwer und gelang sogar den Jüngsten. Alle wissen nun, in Konzen gibt
es eigentlich keinen Grund und Boden ohne Wasserader darunter. Am
Samstag, dem 9. Mai, findet "Vom Wasser in und um Konzen" Teil 2 statt.
Zu Fuß beginnen wir mit der Kall. Weiter geht es durch den Ort und zum
Belgenbach mit Pferd und Kutsche.
Aufmerksame Zuhörer
Herr Lüdecke erklärt die Technik der Kläranlage
Unten fließt das Klärwasser
Reiner Schreiber mit der Wünschelrute

Kreppche kicke

Hauskrippe von Helmut Schreiber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion„Kreppche kicke“ ein voller Erfolg

 

Auch in diesem Jahr besuchte der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder sechs Krippenbauer. Mit 23 Teilnehmern suchten die Krippenwanderer in zwei Gruppen die Hobbybastler in ihren Häusern auf.

Es war erstaunlich, wie viele noch zu Hause eine Weihnachtskrippe aufbauen. Die Krippenaussteller Helmut und Reinhold Schreiber, Edith und Inge Huppertz, Reiner Fammels und Michael Greuel ließen bei stürmischem Wind die Gäste in ihre gute Stube, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten.

Saskia Huppertz holt sich Anregungen für die eigene Krippe

Auch die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß an den vielen Details der Krippenlandschaften. So fiel in der größten Krippe von Inge Huppertz ein richtig rauchender Kessel über dem Feuer der Hirten auf. Hier arbeitet die ganze Familie beim Aufbau mit. Jeder hat seinen Zuständigkeitsbereich. einer fürs Untergestell, einer für den Himmel, einer für die Elektronik der vielen Lämpchen, einer für den Wasserlauf und alle zusammen dann beim Aufstellen der Figuren. Die Figuren waren z.T. mit selbst gefertigten Kleidern geschmückt. Sogar ein Jäger mit einer Flinte im Anschlag, wahrscheinlich im Andenken an den Opa, stand am Waldesrand.

Jäger in der Krippe von Inge Huppertz
Die Krippe von Inge Huppertz mit Himmel
Rauchendes Feuer bei Inge Huppertz
Figuren von 1934 in der Krippe von Reinhold Schreiber mit dem Modell der Konzener Kirche

Reinhold Schreiber erzählte, dass die Figuren aus dem Jahre 1934 stammten. Vor dem Krieg und der völligen Zerstörung von Konzen, kamen die Figuren zu einer Tante nach Monschau, wo sie der Vernichtung entgingen. Als der kleine Reinhold sie dann nach dem Krieg wieder nach Konzen zurückholte, wurde er von den Menzerather Jungs verprügelt, weil er fremd war. Trotzdem sind die Figuren erhalten geblieben und stehen heute neben einem Modell der Konzener Kirche, womit er in den 1950er Jahren als Martinsfackel einen dritten Preis gewonnen hatte.

Die Krippe aus Rocherath von Edith Huppertz

Die Krippe von Edith Huppertz ist noch nicht so alt. Sie wurde ihr zum 30. Geburtstag geschenkt und danach ständig erweitert. Als sie vor 16 Jahren Heiligabend in Rocherath abgeholt werden sollte, musste ihr Mann zweimal im schweren Schneesturm durchs Venn fahren, weil er wegen des Ausmaßes ein größeres Auto benötigte. Sie war nämlich so groß, dass in vergangener Zeit der Kindergarten schon oft zur Besichtigung kam.


Krippe Reiner Fammels

Es hatten schon einige gestaunt, als Heinz-Peter Fammels sich als Krippenbauer gemeldet hatte. Jedoch in Wahrheit hatte der Opa Reiner für seinen Enkel Leonard die Krippe aufgebaut und der Vater brauchte (konnte) nur den Wasserlauf einzuschalten.

Figuren aus der ganzen Verwandtschaft

In der Hauskrippe von Michael Greuel war die ganze Verwandtschaft vertreten. Figuren vom Opa väterlicherseits und seiner Frau mütterlicherseits. Vom seinem Vater stammt die heilige Familie und in der 5Etagenkrippe standen auch viele Figuren vom verstorbenen Onkel. Die Schafe hatten ein richtiges Fell und Beine aus Streichhölzern. Das Krippenbaufiber hatte aber schon seine Söhne erfasst, sie hatte nämlich im Treppenhaus schon ein Krippe aus Legosteinen.

Abschlussbesprechung im Neerloos

Beim Abschlussgespräch im Neerlos tauschten die Teilnehmer und Aussteller ihre Erfahrungen aus. Dabei berichtet Peter Jung, der Mitglied im Höfener Krippenbauverein ist, dass sein älterer Bruder früher mal mit Eifer und Laubsäge dabei war, eine Weihnachtskrippe zu basteln. Ganz stolz war er, als er kleine Straßenlaternen gebastelt hatte und darin kleine Lämpchen einbauen wollte. Da kam abends der Vater nach Hause, schlug die Hände über dem Kopf zusammen und riss die Laternen weg: „E Bethlehem jov et kenne Strom und keen Stroßelampe“ (In Bethlehem gab es keinen Strom und keine Straßenlaternen)

Die Krippen können noch bis zum 18.Januar, bei Inge Huppertz vom 25. 1. bis 2.2.2015, besichtigt werden.

Ü 90 Treff wieder größer

14 von 21 Senioren waren beim Ü90 Treff dabei

Am Donnerstag, dem 18. Dezember 2014, hatte der Heimatverein Konzen wieder zu seinem traditionellen Treff der über 90jährigen in die Gaststätte Achim und Elke eingeladen. Das Treffen fand nun zum 18. Male statt und es waren 21 Bürger aus Konzen eingeladen, die über 90 Jahre alt waren. Vierzehn Personen konnten dieser Einladung folgen, so dass 1301 Lebens-Jahre am Kaffeetisch saßen. Die zwei einzigen, die in Simmerather Altenheimen untergebracht sind, waren natürlich auch dabei. Vorsitzender Manfred Huppertz begrüßte die drei Herren und 11 Damen und betonte, dass dieser Club offensichtlich keine Nachwuchssorgen habe, weil es immer mehr Leute schaffen, dieses biblische Alter zu erreichen.

Bei guter Bewirtung erzählte man sich dann über die alten Zeiten, die gar nicht so gut waren, wie oft behauptet wird. Man erinnerte sich an die schwere tägliche Arbeit insbesondere in der Landwirtschaft. An Urlaub konnte keiner denken, weil zuerst der landwirtschaftliche Nebenerwerb geleistet werden musste. Nicht umsonst hießen die Herbstferien: „Kartoffelferien“ Einige erzählten, dass die meisten Leute früher schon morgens eine Schicht im Stall verbracht hatten, ehe sie dann zur regulären Arbeit gingen. Auch die harte Zeit der Kriegsgefangenschaft war bei den Männern ein Thema. Einig waren sich alle, dass man sich glücklich schätzen könne, in der heutigen Zeit leben zu dürfen, weil es auf diesem Flecken Erde noch nie eine so lange Friedens- und Wohlstandzeit gegeben habe. Wenn heute Unzufriedenheit herrsche, dann auf einem hohen Niveau.

Zwei fahren noch Auto
Liss sind Mie (2. von rechts: Maria Offermann) ist jetzt 101 Jahre alt

Kinder- und Jugendtag 2014

Kinder und Jugendtag am 23.August 2014

 

 Auf Spurensuche nach Wasser

Anwohner erzählten über ihre Straße, ihre Jugend und einen fast vergessenen Bach. Daniel Stollenwerk vom Wasserverband Eifel Rur
zeigte und erklärte moderne Abwassertechnik in der Kläranlage Konzen. Gleich danach erreichte die Gruppe einen Ort, von dem man sich eine alte Sage erzählt, mitten in urwüchsiger Natur.
Ein Wünschelrutengänger ging vor und zeigte dass noch jemand diese Gabe hat. Eine Entdeckertour quer durch die Geschichte in die Gegenwart, mit Jung und Alt über Stock, Bach und Stein.

7. 1. 2014 Krippenwanderung

 

In zwei Gruppen wurden zwischen 15.00 und 18.00 Uhr die Hauskrippen in sechs Konzener Häuser besichtigt.

Carli Huppertz, Blumgasse

Joachim Huppertz, Blumgasse

Michael Greuel, Hohe Weg

Walter Kleiner, Am Lutterbach

Inge Huppertz, Am Lutterbach

Sascha Huppertz, Brenneckgasse

Sowohl die Besucher als auch die Krippenbauer hatten viel Spaß an der Sache. Jede Krippe war anders und jede hatte was originelles.

Die zwei Gruppen trafen sich anschließend im Neerloos, um die Eindrücke auszutauschen. Dabei stellten die Besucher aus Rurberg besonders heraus, dass der persönliche Kontakt ihnen sehr gut gefallen habe.

Bei Michael Greuel
Bei Walter Kleiner
Bei Marion und Joachim Huppertz
Krippe von Sascha Huppertz
Schlussbesprechung im Neerloos

Kindertag 2013

A Hermännches

Kinder und Jugendtag in der Lehmlounge von Hermännches

am 12. Oktobert 2013

Willi Jung erklärt das Beschlagen von Steinen

 

 

„Merr johnt op Besück no Hermännches Huus “

 

– zum zweiten Mal in diesem Jahr lud der Heimatverein Konzen zur Spurensuche mit Kindern und Jugendlichen ein.

 

 

In den Sommerferien waren wir zu Besuch bei Imker Alfred Isaak und seinen Bienen. Im Herbst

besuchten wir die heutige Lehmlounge von Guido Braun in Konzen. Beide verbindet die Wertschätzung

althergebrachter und naturnaher Lebensart die Zukunft hat, wenn man auf sie achtgibt.

 

Diesmal ging es um Steine, Biotope, alte Wege, ein sehr altes Fachwerkhaus mit Zukunft und um

handwerkliches Geschick.Die Kinder durften selbst mit anpacken. Willi Jung zeigte, wie man Bruchsteine in Form klopft.

Guido Huppertz hatte für uns ein Ständerwerk gebaut. Mit Lehm, Wasser, Stöcken und Stroh durften die Kinder sich daran versuchen. Josef Schmitz und Therese Braun erzählten  von Ihrem

Elternhaus und wie man früher darin gelebt hatte.

Guido Braun lud ein in seine alte/neue Lehmlounge

und gab Einblick in die Sanierung mit natürlichem Baumaterial. 

Die Zeitreise begann in einem Steinbruch im Belgenbachtal.

Dort erfuhren die Kinder, wie mühsam man früher Stein gebrochen hat, um sie dann ins Dorf zu transportieren, um damit Keller oder Häuser zu bauen.

 

Josef Schmitz erklärt seinem Enkel das Spalten von Steinen
Sabine Jacobs und Josef Schmitz erklären die Mühsalen des Lebens von früher

Kindertag beim Imker Alfred Isaac am 27.7.2013

Alfred Isaac erklärt das Leben der Biene

 

In den Sommerferien war der Heimatverein Konzen mit 13 Kindern von 9 – 12 Jahren

„Zu Besuch bei Imker Alfred Isaac und seinen Bienen“ in Konzen.

 

Das Bienenjahr war kalt, nass und kurz im Jahr 2013 in der Nordeifel. Eine magere Beute für den Imker und sein Bienenvolk. Wären sie wilde Bienen, würden die Weidegebiete unserer Region nicht mehr ausreichen. Als Honigbiene leben sie in einem artgerechten Garten und ergänzen ihre Nahrung in der Natur. Im Winter hält der Imker einen Wintervorrat für sie bereit, schützt das Nest vor Kälte und ungebetenen Gästen und vieles mehr. Dafür nimmt er sich im Bienensommer die ‚Beute’. Ein Geben und Nehmen mit einer hoher Verantwortung auch für uns, die wir den leckeren Honig gerne genießen oder auch im Winter eine schöne und duftende Kerze anzünden.

Alfred Isaac zeigte, unterstützt von seiner Frau Ursula, über fünf Stunden den unglaublich aufmerksamen Kindern die spannende Beziehung zwischen Honigbiene und Imker. Angefangen von der Arbeitskleidung des Imkers, über die genaue Beobachtung der Biene und ihr Leben, die Aufzucht eines Honigbienenstaates bis hin zur Honiggewinnung und deren Reinheitsgebote durften wir ganz nah ran. Die Kinder zeigten gar keine Angst und die Bienen wurden auch nicht nervös. Mutig nahmen einige ganz vorsichtig eine Drohne auf die Hand. Zum Abschluss drehten alle noch eine Bienenwachskerze. Wir konnten uns kaum lösen. Mit viel Abwechslung und Freude haben wir einen lehrreichen Vormittag erlebt, der uns vor Augen geführt hat, wie wichtig es ist, die Natur zu kennen und für alle lebenswert zu erhalten. Ein herzliches Dankeschön gilt Alfred Isaac und seiner Frau Ursula Isaac.

Hier wird eine Königin großgezogen
Ein Tag bei den Bienen

Kreppche kicke


 

 

Der Heimatverein machte am 8. Januar 2013 eine Hauskrippenwanderung. Früher war es fast in jedem Haus üblich, eine kleine oder größere Krippe zu bauen. So waren einige Leute für eine sehr große und einfallsreiche Krippe bekannt. Von weit her kamen die Leute, nicht nur Kinder, zum „Kreppche Kicke“. Werner Kleiner z.B. baute nicht nur bis zur der Zeit von Pfarrer Jansen die Kirchenkrippe auf, sondern hatte auch zu Hause immer eine wunderschöne Krippe aufgestellt.

Die Sitte des „Kreppche Kicke“ ist mehr oder weniger eingeschlafen, obwohl noch viele Hauskrippen mit Liebe und Engagement aufgebaut werden. Hier nun will sich der Heimatverein einbringen und hat  eine Krippenwanderung organisiert, damit sich die Mühe der Hauskrippenbauer auch lohnt und ihre Arbeit einem größeren Personenkreis bekannt wird.

...und es hat sich gelohnt!!

 



Großes Interesse am Eifelhaus von Manfred Huppertz
Wasserrad und Backofen bei Inge Huppertz
Inge Huppertz hatte eine Winterlandschaft
Peter Jung hatte ein Alpenmotiv gewählt
Bei Helmut Schreiber war das Wohnzimmer voll
Helmut Schreiber baut schon seit 1948 seine Krippe
Der jüngste Krippenbauer Sascha Huppertz war vom Opa infiziert

Ü 90 Treff bei Achim und Elke

833 Jahre Konzen

Ü 90 Treff am 14. Dezember 2012 war wieder ein schönes Ereignis

 

Dieses Jahr gingen wir von 20 Einladungen aus. Leider verstarb unerwartet Franz Fammels sowie kurz vor dem Treff Johann Schmitz und Johann Palm. Somit waren noch 17 eingeladen, wovon noch 3 mit dem eigenen Auto ankamen: Franz Jung, Rosel Carl und Aloysia Huppertz.

Die älteste Teilnehmerin mit 99 Jahren war Finchen Huppertz.

Der älteste Mann von Konzen ist Franz Jung mit 91 Jahren, der nur ein Monat älter als Heinrich Marko ist. Außerdem waren anwesend:

Emma Kreitz, Ida Kälber, Käthe Jung, Johanna Kell.

Schade war, dass Maria Offermann, im Dorf Liss sing Mie genannt, nicht aus dem Altenheim kommen durfte, weil dort der Norovirus herrschte, und deshalb die Teilnahme an diesem Treff als zu gefährlich beurteilt wurde.

Alle unterhielten sich bei Kaffee und Kuchen hervorragend, obwohl bei den meisten das Gehör nicht mehr gut funktionierte.

Der Heimatverein stellt fest, dass bei dieser Aktion immer mehr Zulauf ist und deshalb diese Veranstaltung "Zukunft" hat.



25 Jahre Heimatverein Konzen

Auch der Treckerverein Monschauer Land war zu Gast und mähte eine Wiese im Brenneck

Die Feier des 25jährigen Jubiläums am 3.10.2012 hat allen gut gefallen. Um 15.00 Uhr kam der Treckerverein und Sabine Jacobs sammelte die Kindergruppe um sich, um die Dorfrallye zu starten. Sie hatte mit Marlene Kreitz und Silke Johnen einen auch für Erwachsene schwieriges Suchspiel organisiert. Mit dem Wetter ging es so gerade noch, aber als um 17.00 Uhr der Trommler Pfeifer Korps zu spielen anfing, musste man scghon in den Saal von Achim und Elke weil es jetzt richtig goss.

Die Landfrauen hatten ein Cafeteria eingerichtet, von der viel Gebrauch gemacht wurde. Derweil besuchten viele die Fotoausstellung von Manfred Huppertz und beobachteten interssiert den Film vom Festzug der 1100Jahrfeier.

Um 18.00 Uhr begann dann mit dem Musikverein der offizielle Teil des Festes.

Nach dem Totengedenken stellte der Vortsitzende Manfred Huppertz kurz die Entwicklung des Vereins in den 25 Jahren dar. Danach sprach die Bürgermeisterin Maga Ritter dem Verein herzliche Glückwünsche aus, ehe dann das Mandolinenorchester alte Volkslieder mit dem Potpourri "Unter der Dorflinde" vortrug.

Ein kleiner Höhepunkt war der Beitrag der Pantomimegruppe des Eifelvereins, die eine sozialkritische Version der Sage vom "Weldewiffjesloch" vortrug. Die Laudatio von Helmut Etschenberg, der selbst Gründungsmitglied ist, beleuchtete insbesondere nochmal die Beziehung zwischen Heimat und Zukunftssicherung. Durch den Geschäftsführer Udo Schmitz wurden dann die 11 noch lebenden Gründungsmitglieder geehrt.

Dann führte der Frauenchor des Eifelvereins  viele alte Volkslieder auf, wobei  Danny ein schönes Solo sang.

Nach einem gehaltvollen Grußwort von Micha Kreitz für den Ort und die Vereine

sang der Kirchenchor Volkslieder, die der Chor schon 13 Jahre nicht mehr gesungen hatte.

Nach den Dankesworten vom Vorsitzenden verteilten dann die Vorstandmitglieder die neuen Vereinsnadeln, die das Logo des Heimatverein trägt und für 25-jährige Mitgliedschaft einen Silberkranz hat.

So klang der Festabend gemütlich aus und viele kleine Geschichten wurden noch untereinander erzählt, ehe man den Heimweg antrat.

Die Ehrengäste
Ein Teil der Gründer

Ü 90 Treff am 15.12.2011 bei Elfi mit neuem Rekord!



Von 13 Konzenern, die über 90 Jahre alt geworden sind, waren 12 beim letzten Treff dabei.
Es wurde ihnen bei einer Tasse Kaffee mit Flaam ein Film von älteren Konzenern aus dem Jahr 1986 gezeigt, die leider nicht mehr so alt geworden sind, an die man sich aber gerne erinnerte.

Ü 90 Treff

Zeitzeugen 2011

Zeitzeugen: Schule

Die Idee und Moderation stammt von unserem 2. Vorsitzenden Theo Steinröx. Er eröffnete das Zeitzeugen-Thema mit einem runden Tisch :

Nachdem Manfred Huppertz die Entstehung der Konzener Volksschule von den Vorläufern bei Orjelches (Haus Walter u. Maria Huppertz, Trierer Straße)  über die Schulpflicht von 1825 bis zum ersten Bau einer Schule (1828 Haus Robert Frings), 

Neubau eines Schulgebäudes 1857, welches im 2. Weltkrieg zerstört wurde, dargestellt hatte, berichteten die Zeitzeugen:

Ewald Blumensath über die Einschulung vor dem 2. Weltkrieg.

Josef Jansen über die Anfänge nach dem Krieg in Orten, die keine Schule waren, wie das Gasthaus Gillessen, der Konsum und das Jugendheim an der Kirche.



4. Kindertag am 28.5.2011:

3. Kinder - und Jugendtag am 29.5.2010

mit Sabine Jacobs, Renate Huppertz und Marlene Kreitz

Thema:  Die Heuernte und Schmuggel
Zeitzeuge: Franz Fammels und Norbert Thoma

  • Dängeln                     (Haare)
  • Mit der Sense mähen  ( Mijene )
  • Spreiten                    (Spreede)
  • Wenden                     (Wänge)
  • Häufeln                      (Höppere)
  • Reihen                       (Gemadder mache)
  • Heuböcke                   (Bogge)



Fammels Franz hat einiges von der Heuernte erzählt und vorgeführt.

Marlene Kreitz Sabine Jacobs Renate Huppertz und Franz Fammels
Heinz Kreitz hat nochmal Heuböcke hergestellt.

Zwei Schmuggler stellten nach, wie sie mit Kaffee über das Venn kamen und von waschechten Zöllner verfolgt wurden. Die Zöllner waren Heinz Hermann Palm und Raimund Krings, die noch als Zollbeamte aktiv sind. Die Schmuggler waren auch echt. Klara Jakobs und Norbert Thoma erzählten anschließend über die Gefahren und auch über ihren Gefängnisaufenthalt.

Ü 90 Treff 2009 Es waren 8 Personen aus Konzen anwesend, die über 90 Jahre alt sind.

Von links nach rechts:

Emma Kreitz, Johanna Kell, Kethe Jung, Msgr. Anton Knippen, Maria Förster, Maria Offermann, Finchen Huppertz, Gertrud Palm

Johanna Kell ist die erste Ururgroßmutter von Konzen

2. Kindertag am 12.9.2009

Diesmal ging es ging es in die Gegend hinter dem Hinterdorf von Konzen.
Das sogenannte Hinterdorf ist die Gegend um die Blumgasse. Das Hecken und Wiesenland sowie der Westwall wurden unter die Lupe genommen Historische Kulturlandschaften, Biotope und touristisch erschlossenes Erholungsgebiet stehen in der heutigen Zeit nebeneinander und wollen gepflegt werden. Warum das so wichtig ist, wurde erzählfreudig, spielerisch und forschend erfahren.

Ü 90 Treff 2008

17.12.2008

Vlnr:Heinz Kreitz (HV) Finchen Huppertz,Ida Kälber,Klara Lenzen,Traudchen Palm
Johanna Kell, Ilse Zimmermann (HV) Udo Schmitz (HV)

Ü90

Jedes Jahr (hier 17.12.2008) lädt der HV alle über 90jährigen zu einem Kaffee ein. Kein Programm, nur praatele über alte Zeiten.

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