Überschrift

Kreppche kicke wird wieder am 5. Januar 2019 sein.

 

 

"Kreppche kicke" 2017

 

Kreppche kicke“ mit dem Heimatverein Konzen

Wie jedes Jahr war der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder bei sechs Krippenbauer in ihren Häusern. 30 Personen hatten sich angemeldet und suchten in drei Gruppen die Hobbybastler zu Hause auf, die sich bereit erklärt hatten, ihre Krippen zu zeigen. 

Es war erstaunlich, wie der Krippenbau bei Jung und Alt noch immer beliebt ist. Die Krippenaussteller Inge und Manfred Huppertz, Reinhard und Hermine Austen, Biggi Kirfel sowie Janis Palm und Helmut Schreiber begrüßten die Gäste bei starkem Schneegestöber zu Hause, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten.

Auch die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß an den vielen Details der Krippenlandschaften. In der größten Krippe von Inge Huppertz, die eine Woche mit der ganzen Familie daran gearbeitet und dafür ein ganzes Zimmer ausgeräumt hatte,  gab es liebevolle Einzelteile, die die Besucher bestaunen konnten. Sogar ein selbstgemachter Jäger saß auf einem Hochsitz, der wohl eine Erinnerung an ihren Vater war, der diesem Hobby leidenschaftlich nachgegangen war.

Manfred Huppertz hatte sein Elternhaus im Eifeler Fachwerkstil nachgebaut und in diesem Jahr zum ersten Mal draußen vor dem Haus aufgebaut. Bei leichtem Schneegestöber war die Krippe nun sogar mit echtem Schnee überzogen. Im Hintergrund ertönten die Musik und die Texte der lebenden Krippe von Höfen.

Hermine und Reinhard Austen hatten die Menschwerdung Gottes im Alpenländischen Stil dargestellt. Beide sind als Mitglied des Höfener Krippenbauvereins Fachleute im Krippenbauen und verrieten so manche Tricks, wie z.B. Schindeln oder Felsuntergrund, hergestellt werden kann.

Einer der jüngsten Krippenbauer mit 14 Jahren war Janis Palm, der mit seinem Vater Thomas das ganze Jahr über die Augen offengehalten hatte, wo in der Natur sich etwas anbietet, was für den Krippenbau geeignet ist. Nun lohnte sich seine Mühe für diesen großen interessierten Personenkreis. Er hielt einen kleinen Vortrag über seine Krippe und verriet, dass er noch eine größere bei seiner Tante gebaut hatte, die dann im nächsten Jahr besichtigt werden kann.

Im Vennblick hatte Biggi Kirfel mit den beiden Kindern Max und Damian  eine große Krippe aufgebaut, die in vielen Details einen Bezug zum heiligen Land herstellte. So gab es neben dem Stall von Betlehem den Berg bei Hebron, die Quelle des Jordan und ein erloschener Vulkan, die der 6jährige Damian in sehr lebendiger Form den Besuchern erklärte.

Der älteste Krippenbauer Helmut Schreiber war mit seinen 80 Jahren sehr stolz auf seine ganz neu gestaltete Krippenlandschaft, deren Aufbau er den Zuschauern mit Leidenschaft erklärte. Seit 1948, als er von den Eltern zu Weihnachten Figuren geschenkt bekommen hatte, baut er jedes Jahr eine Weihnachtskrippe. Eine Teilnehmerin meinte, dass er wahrscheinlich von seinem Enkel,  der seit einiger Zeit auch jedes Jahr eine Krippe baut, in einigen Bereichen bei der Gestaltung nun umgekehrt inspiriert worden sei.

Im Abschlussgespräch bei Achim und Elke tauschten die Teilnehmer und Aussteller ihre Erfahrungen und Eindrücke aus. Einige hoben hervor, dass auch der Kontakt mit den Krippenbauern und ihren Familien ein positiver Nebeneffekt gewesen sei. Hervorgehoben wurde, dass auch über 10  Interessenten aus anderen Orten sich gemeldet hatten, wie z.B. aus Nideggen, Imgenbroich, Roetgen und sogar Kerkrade. Eine Austauschschülerin aus Italien war mit dabei und  überrascht von dem vielen Schnee, den sie so noch nie erlebt hatte.

Die größte Krippe von Inge Huppertz kann noch bis zum 22. Januar  von weiteren Interessierten nach telefonischer Rücksprache (02472 4431) besichtigt werden.

 

 

Ü 90 Treff am 8.12.2016 bei Achim und Elke

<

Diesmal waren zum Ü 90 Treff nur sechs von 21 Konzenern gekommen, die über 90 Jahre alt sind. Trotzdem haben sich die Senioren in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen wohlgefühlt.

Zur Unterhaltung zeigte Manfred Huppertz Bilder von alten Häusern und Personen  aus Konzen, wobei es erstaunlich war, wie schnell man alles wiedererkannte.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Heimatverein Konzen