Kreppche kicke 2019

12. 1.2019

 

Auch in diesem Jahr besuchte der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder sechs Krippenbauer. Mit 12 Teilnehmern, teilweise auch von auswärts, suchten die Krippenwanderer in zwei Gruppen die Hobbybastler in ihren Häusern auf. 

Es war erstaunlich, wie viele wieder zu Hause eine Weihnachtskrippe aufgebaut hatten. Von den nun 20 Krippenausstellern aus Konzen hatten dieses Mal  Helmut Schreiber, Joachim und Marion Huppertz, Neuling Karl-Heinz Müller, Sascha Huppertz, Helmut Call und Saskia Huppertz die Gäste in ihre gute Stube gelassen, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten.

Bei dem 82jährigen Helmut Schreiber, der schon seit seiner Kindheit Krippen baut, war eine liebevoll gestaltete Eifellandschaft mit Fundstücken aus dem Venn zu sehen. Das Krippenbild ging nahtlos über in ein Wandbild mit einem röhrenden Hirschen, welches er noch aus dem 2. Weltkrieg gerettet hatte. Dieses Jahr hatte der Senior die Krippenlandschaft noch mal ganz neu gestaltet und erzählte, wie er ständig in der Natur nach lohneswerten Fundstücken schaut, um sie dann in die Krippe einzubauen.

Die jüngste Krippenbauerin war die 17jährige Saskia Huppertz. Ihre Eltern hatten dieses Jahr keine Lust, wieder eine Krippe zu bauen, so dass sie sich entschloss, selbst eine Krippe ins Wohnzimmer zu bauen. Diese war zwar etwas kleiner als die ihrer Eltern aber mit viel Liebe zum Detail  hergestellt.

In der Krippe des 22jährigen Sascha Huppertz gab es eine Besonderheit. Die Hauskatze hatte sich hier einen neuen Lieblingsplatz eingerichtet und flüchtete nur vor der ungewohnten Besucherschar.

In der Krippe von Helmut Call merkte man den Beruf des Elektrikers, der alles selbst gebastelt hatte und in der grün und blau schimmerndes Wasser den Berg hinunter lief.

Marion und Joachim Huppertz hatten in ihrer Krippe wieder einen Gaganer postierte, das ist ein kleines Klohäuschen, welches mit einem kleinen Männlein besetzt ist, welches sein Geschäft macht. Dies ist eine alte katalanische Sitte, die von einer Verwandten aus Barcelona mitgebracht wurde.

Bei einem Glühwein wurde anschließend mit den Krippenbauern im Musik- und Kulturzentrum ein Abschlussgespräch geführt. Die Krippe von Helmut Schreiber kann noch bis zu. 24. Januar besichtigt werden.

Ü 90 Treff 2018

Kreppche kicke 2018

 

Auch in diesem Jahr besuchte der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder sechs Krippenbauer. Mit 26 Teilnehmern suchten die Krippenwanderer in zwei Gruppen die Hobbybastler in ihren Häusern auf. 

Es war erstaunlich, wie viele wieder zu Hause eine Weihnachtskrippe aufgebaut hatten. Von den nun 19 Krippenausstellern aus Konzen hatten dieses Mal  Helmut Schreiber, Edith Huppertz,  Peter Jung, Truus Schaefer und Michael Greuel die Gäste in ihre gute Stube gelassen, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit. Innerhalb des Kindertages des Heimatvereins Konzen hatten ca. 8 Kinder in der Schule in Konzen,  in dem sogenannten Eulennest, mit Sabine Jacobs und Marlene Kreitz  eine Krippe selbst gebastelt, die sie jetzt einen größeren Publikum vorstellen konnten. Die Kinder erzählten, wie sie das Felspapier hergestellt, dann mit Ton gearbeitet hatten, um Figuren zu machen und dann nach vier Nachmittagen zum Schluss auch noch Sterne ausgeschnitten hatten. Nun glänzten nicht nur die Sterne, sondern auch die Augen der Kinder.

Die Krippe von Edith Huppertz war noch nicht so alt. Sie wurde ihr zum 30. Geburtstag geschenkt und danach ständig erweitert. Als sie vor 16 Jahren Heiligabend in Rocherath abgeholt werden sollte, musste man zweimal im schweren Schneesturm durchs Venn fahren, weil man weil sie so groß war.

Bei dem 82jährigen Helmut Schreiber, der schon seit seiner Kindheit Krippen baut, war eine liebevoll gestaltete Eifellandschaft zu sehen. Dieses Jahr hatte er die Krippenlandschaft noch mal ganz neu gestaltet und erzählte, wie er ständig in der Natur nach lohneswerten Fundstücken schaut, um sie dann in die Krippe einzubauen.

In der Hauskrippe von Michael Greuel war die ganze Verwandtschaft vertreten. Figuren vom Opa väterlicherseits und seiner Frau mütterlicherseits. Vom seinem Vater stammt die heilige Familie und in der Etagenkrippe standen auch viele Figuren vom verstorbenen Onkel. Er berichtete von der abenteuerlichen Beschaffung eines Hirten durch seinen Großvater Hubert Jung. Dieser war mit seiner Frau auf dem Fahrrad nach Eupen gefahren, um eine dreiteilige Matratze zu kaufen. Jeder musste ein Teil auf dem Rücken über das Venn nach Hause transportieren. Beim Kauf der Matratzen hatte der Opa etwas gehandelt und dabei eine Hirtenfigur für die Krippe herausbekommen, die er sich in die Tasche steckte. Leider stellte er dann zu Hause fest, dass dem Hirten  der Kopf abgetrennt war. Mit ein bisschen Leim wurde das Malheur beseitigt und so steht heute dieser Hirte in der Krippe, ohne dass man seine vorübergehende Köpfung erkennen kann.

Peter Jung hatte die Krippendarstellung in den Alpenländischen Raum eingebettet. Er als professioneller Krippenbauer des Höfener Krippenbauvereins zeigte den staunenden Teilnehmern, wie man mit einer kleine Schneidemaschine Holzschindeln fürs Dach der Alpenhäuser herstellt.

In der Krippe von Truus Schaefer beeindruckten die großen, ausdruckstarken Figuren der Krippe, die sie von ihrem Vater aus Holland mit in ihr neues Domizil nach Konzen gebracht hatte.

Beim Abschlussgespräch im MUK tauschten die Teilnehmer und Aussteller bei Glühwein und Plätzchen ihre Erfahrungen aus. Dabei bedankte sich ein Teilnehmer sogar mit frischen Blumen bei den Krippenbauern und den Organisatoren

Ü 90 Treff 2017

 

654 Lebensjahre an einem Tisch

 Am Montag, dem 11.12.2017, hatte der Heimatverein Konzen wieder zu seinem traditionellen Treff der über 90jährigen in die Gaststätte Achim und Elke eingeladen. Das Treffen fand nun zum 20. Male statt und es waren 19 Bürger aus Konzen eingeladen, die über 90 Jahre alt waren. Sieben Senioren konnten dieser Einladung folgen, so dass 654 Lebens-Jahre am Kaffeetisch saßen. Vorsitzender Manfred Huppertz begrüßte die vier Damen und drei Herren, wobei er herausstellte, dass dieser Club offensichtlich keine Nachwuchssorgen habe, weil es immer mehr Leute schaffen, dieses biblische Alter zu erreichen.

Bei guter Bewirtung erzählte man sich dann über die alten Zeiten, die gar nicht so gut waren, wie oft behauptet wird. Man erinnerte sich an die schwere tägliche Arbeit insbesondere in der Landwirtschaft. An Urlaub konnte keiner denken, weil zuerst der landwirtschaftliche Nebenerwerb geleistet werden musste. Benno Bräutigam erzählte, wie er zusammen mit Robert Frings die Aufnahmeprüfung beim Gymnasium in Monschau gemacht habe. Der Lehrer habe gefragt, wo die Sonne am Mittag steht, und man habe geantwortet: "Am Himmel". Die Prüfung war damit bestanden!

Einig waren sich alle, dass man sich glücklich schätzen könne, in der heutigen Zeit leben zu dürfen, weil es auf diesem Flecken Erde noch nie eine so lange Friedens- und Wohlstandzeit gegeben habe. Wenn heute  Unzufriedenheit herrsche, dann auf einem hohen Niveau.

Bilder von alten Häusern und markanten Konzener Persönlichkeiten, wie "de Koh" oder "Marxe Len", erfrischten die Erinnerungen von früher wieder auf und ließen eine lebendige Stimmung in dieser Uraltrunde aufkommen.

Nach ca. 3 Stunden traten die Senioren dann den Heimweg an, der durch einen Fahrdienst des Heimatvereins organisiert wurde.

"Kreppche kicke" 2017

 

 

Kreppche kicke“ mit dem Heimatverein Konzen

Wie jedes Jahr war der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder bei sechs Krippenbauer in ihren Häusern. 30 Personen hatten sich angemeldet und suchten in drei Gruppen die Hobbybastler zu Hause auf, die sich bereit erklärt hatten, ihre Krippen zu zeigen. 

Es war erstaunlich, wie der Krippenbau bei Jung und Alt noch immer beliebt ist. Die Krippenaussteller Inge und Manfred Huppertz, Reinhard und Hermine Austen, Biggi Kirfel sowie Janis Palm und Helmut Schreiber begrüßten die Gäste bei starkem Schneegestöber zu Hause, wo sie in sehr unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten.

Auch die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß an den vielen Details der Krippenlandschaften. In der größten Krippe von Inge Huppertz, die eine Woche mit der ganzen Familie daran gearbeitet und dafür ein ganzes Zimmer ausgeräumt hatte,  gab es liebevolle Einzelteile, die die Besucher bestaunen konnten. Sogar ein selbstgemachter Jäger saß auf einem Hochsitz, der wohl eine Erinnerung an ihren Vater war, der diesem Hobby leidenschaftlich nachgegangen war.

Manfred Huppertz hatte sein Elternhaus im Eifeler Fachwerkstil nachgebaut und in diesem Jahr zum ersten Mal draußen vor dem Haus aufgebaut. Bei leichtem Schneegestöber war die Krippe nun sogar mit echtem Schnee überzogen. Im Hintergrund ertönten die Musik und die Texte der lebenden Krippe von Höfen.

Hermine und Reinhard Austen hatten die Menschwerdung Gottes im Alpenländischen Stil dargestellt. Beide sind als Mitglied des Höfener Krippenbauvereins Fachleute im Krippenbauen und verrieten so manche Tricks, wie z.B. Schindeln oder Felsuntergrund, hergestellt werden kann.

Einer der jüngsten Krippenbauer mit 14 Jahren war Janis Palm, der mit seinem Vater Thomas das ganze Jahr über die Augen offengehalten hatte, wo in der Natur sich etwas anbietet, was für den Krippenbau geeignet ist. Nun lohnte sich seine Mühe für diesen großen interessierten Personenkreis. Er hielt einen kleinen Vortrag über seine Krippe und verriet, dass er noch eine größere bei seiner Tante gebaut hatte, die dann im nächsten Jahr besichtigt werden kann.

Im Vennblick hatte Biggi Kirfel mit den beiden Kindern Max und Damian  eine große Krippe aufgebaut, die in vielen Details einen Bezug zum heiligen Land herstellte. So gab es neben dem Stall von Betlehem den Berg bei Hebron, die Quelle des Jordan und ein erloschener Vulkan, die der 6jährige Damian in sehr lebendiger Form den Besuchern erklärte.

Der älteste Krippenbauer Helmut Schreiber war mit seinen 80 Jahren sehr stolz auf seine ganz neu gestaltete Krippenlandschaft, deren Aufbau er den Zuschauern mit Leidenschaft erklärte. Seit 1948, als er von den Eltern zu Weihnachten Figuren geschenkt bekommen hatte, baut er jedes Jahr eine Weihnachtskrippe. Eine Teilnehmerin meinte, dass er wahrscheinlich von seinem Enkel,  der seit einiger Zeit auch jedes Jahr eine Krippe baut, in einigen Bereichen bei der Gestaltung nun umgekehrt inspiriert worden sei.

Im Abschlussgespräch bei Achim und Elke tauschten die Teilnehmer und Aussteller ihre Erfahrungen und Eindrücke aus. Einige hoben hervor, dass auch der Kontakt mit den Krippenbauern und ihren Familien ein positiver Nebeneffekt gewesen sei. Hervorgehoben wurde, dass auch über 10  Interessenten aus anderen Orten sich gemeldet hatten, wie z.B. aus Nideggen, Imgenbroich, Roetgen und sogar Kerkrade. Eine Austauschschülerin aus Italien war mit dabei und  überrascht von dem vielen Schnee, den sie so noch nie erlebt hatte.

Die größte Krippe von Inge Huppertz kann noch bis zum 22. Januar  von weiteren Interessierten nach telefonischer Rücksprache (02472 4431) besichtigt werden.

 

 

Ü 90 Treff am 8.12.2016 bei Achim und Elke

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Diesmal waren zum Ü 90 Treff nur sechs von 21 Konzenern gekommen, die über 90 Jahre alt sind. Trotzdem haben sich die Senioren in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen wohlgefühlt.

Zur Unterhaltung zeigte Manfred Huppertz Bilder von alten Häusern und Personen  aus Konzen, wobei es erstaunlich war, wie schnell man alles wiedererkannte.

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